St. Peter-Ording
St. Peter Ording
Nordsee pur - mit seiner einmalig schönen Lage an der Spitze der Halbinsel Eiderstedt, seinem 12 km langen, feinen Sandstrand, den Dünen und dem Kiefernwald ist St. Peter-Ording ein tolles Urlaubsparadies. Es ist das größte und beliebteste Seebad an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Mit seinen vier Ortsteilen Böhl, Dorf, Bad und Ording bietet es alles, was das Herz begehrt: Behaglichkeit und Schönheit, Gemütliches und Lebendiges, Natürliches und Besinnliches. Etwas mehr als 4.000 Einwohner leben hier überwiegend vom und mit dem Tourismus. 15.000 Betten in Appartements, Ferienwohnungen, Privathäusern, Pensionen und Hotels nehmen im Jahr rund 230.000 Übernachtungsgäste auf. Mit 2,2 Mio. Übernachtungen zählt das Nordseeheil- und Schwefelbad zu den 10 übernachtungsstärksten Urlaubsorten in Deutschland.
Bereits 1837 gab es im heutigen Ortsteil Ording einen Badebetrieb, 1877 wurde das erste feste „Logierhaus", das Strandhotel, gebaut. Seit mehr als 125 Jahren trägt St. Peter-Ording das „Prädikat" Nordseebad.
Die vier Ortsteile von St. Peter-Ording:
St. Peter-Böhl
St. Peter-Böhl ist weithin sichtbar. Bei gutem Wetter strahlt das Leuchtfeuer, seit 1914 Wahrzeichen des Ortes, bis zu 40 Kilometer weit. 23 Meter über dem mittleren Hochwasserstand erhebt sich der dunkelrote Backsteinturm direkt auf dem Deich und weist den Schiffen in der Eidermündung den Weg.
Hinter dem Deich und der Dünenkette ducken sich viele schöne, alte und auch neue Reetdachhäuser, die dem Ortsteil ein ruhiges und behagliches Bild geben. Hier befindet sich auch der „Campus Nordsee", das Nordsee-Internat, das hier vor mehr als 50 Jahren entstand. Böhl ist der südlichste der vier Ortsteile. Man erreicht ihn, wenn man vom Eidersperrwerk nach St. Peter-Ording hineinfährt. Am Ortseingang liegt der Westküstenpark, ein Haus- und Wildtierpark, der kleine und große Tierfreunde begeistert. Unbedingt ansehen sollte man sich hier das Robbarium, die größte Robbenanlage in Deutschland. Daneben befinden sich zwei moderne Reha-Kliniken.
Direkt am Deich und an den Salzwiesen des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer liegt der wunderschön angelegte Golfplatz des Nordsee Golfclubs St. Peter-Ording und die H&S Westküstengolfschule GmbH. Zwischen dem Golfplatz und den zwei Campingplätzen liegen die Überfahrt zum Böhler Strand und ein interessan- ter Naturlehrpfad.
Die vier Ortsteile von St. Peter-Ording
St. Peter-Dorf
St. Peter-Dorf ist der Mittelpunkt der vier Ortsteile. Hier, auf dem großen Marktplatz, bieten die Händler und Bauern aus der Umgebung jeden Mittwoch ihre frischen Waren an. Aber auch sonst kann man hier gut einkaufen und dabei in einem der vielen gemütlichen Restaurants und Cafes norddeutsche und internationale Spezialitäten genießen. Im Sommer sitzt man wunderschön unter alten Bäumen und genießt das beschauliche Treiben ringsherum.
Vom Marktplatz aus erhebt sich hinter dem kleinen Deich die Kirche „St. Peter". Sehenswert sind hier der Schnitzaltar und die Triumphkreuzgruppe. In der benachbarten Olsdorfer Straße stehen noch einige, gut erhaltene Häuser des alten Kirchspieldorfes, z.B. ein langgestrecktes Friesenhaus aus dem 18. Jahrhundert, das heute das „Eiderstedter Heimatmuseum" beherbergt. In St. Peter-Dorf befinden sich auch die Katholische Kirche, das Evangelische Gemeindezentrum, das Schulzentrum, die Bücherei und das Rathaus. Rund einen Kilometer vom Marktplatz entfernt liegt der Bahnhof.
St. Peter-Bad
In St. Peter-Bad pulsiert das (Urlaubs-) Leben. Auf der über 1.000 Meter langen Seebrücke spazieren Groß und Klein zum Strand, ziehen Bollerwagen mit Sandformen, Eimern und Schaufeln. Die große Buhne am Beginn der Brücke ist gleichzeitig Bühne für Open Air-Veranstaltungen, die im Juli und August stattfinden. Musikfans kommen am Musikpavillon auf ihre Kosten und Wasserratten finden hier nicht nur am Strand, sondern auch im Freizeit- und Erlebnisbad „Dünen-Therme" ihr Dorado. Hier liegt auch das Gesundheitszentrum für die unterschiedlichsten Kuranwendungen mit tollen Wellness-Angeboten.
Im Erdgeschoss der „Dünen-Therme" befindet sich das Tourismus-Service-Center mit Zimmervermittlung, DB Reise-Center und Touristinfo. Hier erhalten Sie Konzertkarten, Fahrkarten und vieles mehr. Von der Kurpromenade hat man einen tollen Blick über die Salzwiesen zum Strand. Hier gibt es Minigolf, eine Inline-Skating-und Skateboard-Bahn. Erholsame Ruhe und quirliges Treiben liegen hier dicht beieinander. Dünen und Kiefernwald befinden sich nur wenige Schritte von der verkehrsberuhigten Zone „Im Bad" mit ihren Hotels, Restaurants und Boutiquen entfernt. Bis zum Bahnhof, dem zweiten in St. Peter-Ording, sind es nur 500 Meter durch den Wald. In dem bewaldeten Dünengürtel finden Sie windgeschützte Wanderwege und Tennisplätze auf der anderen Seite der Straße.
Tipp: Von der Aussichtsplattform „Maleens Knoll" in den Dünen hat man einen tollen Panoramablick auf den Strand, St. Peter-Bad und St. Peter-Ording.
St. Peter "Ording"
Fährt man über Tating nach St. Peter, erreicht man direkt den Ortsteil Ording. Vor dem Ortseingang, rechts hinter den Campingplätzen, führt die „Utholmer Straße" an der Ordinger Kirche vorbei zur Strandüberfahrt. Diese Kirche entstand erst 1724, nach- dem schon zwei Kirchen, die ein bis zwei Kilometer weiter westlich lagen, von Wanderdünen begraben oder im Sturm von den Wellen zerstört wurden. Einige Kunstschätze konnte man jedoch aus den alten Kirchen retten, so z.B. die „Taufe" aus dem Jahre 1510 und die Kanzel, die um 1640 entstand.
Ording bietet „Strand pur". Gleich zwei bewachte Badestellen, Ording und Ording Nord, gibt es hier. Sie sind über Fahrrad- und Fußgängerstege bequem zu erreichen. Am Ordinger Strand kann man während der Saison, genau wie in Böhl, auf dem Strand par- ken. Der Norden der weitläufigen Sandbank ist ein Paradies für FKK-Fans. Ein großer Strandabschnitt mit Strandkörben und Serviceeinrichtungen ist für sie reserviert.
Wer in den Wellen nicht nur baden, sondern auch auf ihnen reiten will, kann in der Surf-Akademie St. Peter-Ording den perfekten Umgang mit Segel und Brett lernen. In Ording befindet sich auch der einzige „Hafen" St. Peter-Ordings. Dieser liegt allerdings nicht im Wasser, sondern an Land - an der Überfahrt „Köhlbrand", am Rand der Dünen. Die Segler, die hier „ankern", haben keinen Kiel, sondern drei Räder. Und sie segeln nicht im Wasser, sondern auf der Sandbank. Wer von hier aus den Deich Richtung „Bad" entlangspaziert, der hat die Wahl: rechts liegen Sand und Meer und links laden Dünen und Kiefernwald zum Spaziergang ein.
Tipp: Kitesurfen - in Ording gibt es die optimalen Bedingungen für diesen Trendsport.











